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Tea Mäkipää, Atlantis

Tea Mäkipää, »Atlantis«, 2007, Außeninstallation für Meer / See / Teich etc., Installationsansicht, Reykjavik, Island, Courtesy: Künstlerin

tea mäkipää

projektentwurf raumsichten

»Talking Animals (dt. Sprechende Tiere)«
»Legacy (dt. Vermächtnis)«
»Footprint of a Giant (dt. Fußstapfen eines Riesen)«
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Geboren 1973 in Lahti, Finnland; lebt in Weimar.
Tea Mäkipää studierte an der Akademie der bildenden Künste in Helsinki, an der Königlichen Kunsthochschule in Stockholm und am Royal College of Art in London.

In ihren Werken setzt sich Mäkipää kritisch mit Aspekten des westlichen Lebensstils auseinander. Dabei beschäftigen sie vor allem Fragen des sozialen Zusammenlebens, der Umgang des Menschen mit der Natur und die negativen Auswirkungen der Globalisierung. Die Schönheit ihrer nicht selten monumentalen Installationen, Fotoarbeiten und Objekte ist immer in deren Doppelbödigkeit zu sehen. Unerbittlich werden die eigene Entfremdung vom Naturzustand und das Eingeständnis des Zerfalls eines ganzheitlichen Weltbildes deutlich. »Atlantis«, eine Installation aus dem Jahr 2007 (Abb.), zeigt ein malerisches Gartenhäuschen, das halbversunken im Meer vor sich hindümpelt. Briefkasten, Fernsehantenne und Beleuchtung deuten Bewohnbarkeit an, allein die Lage spricht dagegen und wirft Fragen nach hausgemachten Naturkatastrophen auf.

Einzelausstellungen (Auswahl)
2007 »Motocalypse Now«, Kunstverein Langenhagen, Hannover
2006 »Catwalk«, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
2005 »Sexgod«, Galleri21, Malmö

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009 2. Athen Biennale
2008 »Gescheiterte Hoffnung. Romantik heute?«, Herbert-Gerisch-Stiftung, Neumünster
2008 »Borderlives«, Zeitgenössische Kunst aus Helsinki, St. Petersburg und Tallinn, Ludwig Forum, Aachen
2006 Art Basel Miami Beach

> www.tea-makipaa.eu