raumsichten

< >
Marko Lulic, o.T. (Lichtung)

Marko Lulic, »o.T. (Lichtung)«, 2011

marko lulic

projekt raumsichten

»o. T. (Lichtung)«
> download PDF

Geboren 1972 in Wien, Österreich; lebt in Wien.
Studium an der Hochschule für angewandte Kunst und der Akademie der bildenden Künste Wien.

Lulic untersucht in seinen Videos, Aktionen oder Installationen den traditionellen Skulpturbegriff. Er lässt sich dabei nicht auf bestimmte Medien festlegen, sondern zitiert und kombiniert Film, Musik, Malerei und Bildhauerei und hinterfragt das Verhältnis von Körper und Skulptur im öffentlichen Raum mit einander überlagernden Referenzen, Übersetzungen und Transfers. Neben diesen formalen Aspekten interessieren ihn kulturelle, soziale und politische Themen: Das Verhältnis von Gegenwart und Vergangenheit, von Weltanschauung und gesellschaftlicher Realität und insbesondere die Konstruktion von Ideologien und historischen Avantgardebewegungen im öffentlichen Raum. Wörtlich nimmt der Künstler diesen Ansatz z.B. in dem Video »Reactivation (Circulation in Space)« auf, in dem er eine aus Metallringen zusammengesetzte Skulptur von Vojin Bakic aus dem Jahre 1971 als Turngerät nutzt. Er lotet damit alles, was »Zirkulation im Raum« sein oder bedeuten könnte, im buchstäblichen Sinne aus.

Einzelausstellungen (Auswahl)
2009 »Denkmalpflege und Bodywork 2«, BAWAG Contemporary, Wien
2007 »Edifice Complex«, Kunstverein Oldenburg
2007 Kunstverein Heilbronn
2004 »Wunden auf glatter Fläche«, Tiroler Künstlerschaft, Innsbruck

Projekte
2009 »Mahnmal gegen den Mythos des ersten Opfers«, Kunst im öffentlichen Raum Wien, (Installation)
2008 »Walls in the Street«, Museum of Contemporary Art, Belgrad

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009 »Common History and Its Private Stories«, MUSA Wien
2008 »Revolution I Love You«, International Project Space, Birmingham
2007 41. Art Cologne
2005 »Lebt und arbeitet in Wien II«, Kunsthalle Wien
2003 »un-built cities«, Bonner Kunstverein

Preise (Auswahl)
2009 Werkstattpreis der Kunststiftung Erich Hauser
2007 Förderpreis der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung