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Lara Almarcegui, Ruïnes in Nederland XIX-XXI

Lara Almarcegui, »Ruïnes in Nederland XIX-XXI / Ruins in the Netherlands XIX-XXI«, 2008, Courtesy: Künstlerin

lara almarcegui

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»Protected Wasteland (dt. Geschütztes Brachland)«
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Geboren 1972 in Saragossa, Spanien; lebt in Rotterdam.
Studium an der Escola Superior de Belas-Artes in Lissabon, der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, der École des Beaux Arts in Nantes und anderen Kunsthochschulen.
Lara Almarcegui beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Landschafts- und Stadträumen als kulturellem Phänomen. Dabei interessiert sie sich besonders für die Kontrolle des öffentlichen Raums durch ein Übermaß an Planung und thematisiert dies anhand des Gegenbilds der Gestaltung öffentlicher Räume: der Brachfläche. Für Almarcegui sind das die Räume der Freiheit, wo alles Mögliche passieren kann. Die Künstlerin nimmt sich dieser als Unorte bezeichneten Flächen an, indem sie diese Gebiete akribisch erkundet. Ihre Untersuchungsergebnisse stellt sie anhand von Installationen, Plänen und Fotos aus oder macht die Orte durch direkte Interventionen der Öffentlichkeit wieder zugänglich. So ließ sie z.B. 2008 in Saragossa ein Stück Ödland, das kurz davor war verplant zu werden, unter Schutz stellen. Im selben Jahr veröffentlichte Almarcegui das Buch »Ruins in the Netherlands XIX-XXI« (Abb.).

Einzelausstellungen (Auswahl)
2008 »Colocation #6: Lara Almarcegui«, La Box, Bourges
2008 Sala Rekalde, Bilbao
2004 FRAC Bourgogne, Dijon
1999 Stedelijk Museum Bureau, mit Birthe Leijmeijer, Amsterdam

Projekte (Auswahl)
2008 »Relocated Houses«, im Auftrag von Litmus Research Initiative, Brittons Yard, Neuseeland
2005 »Removing the floor of room D4«, Rijksmuseum, Amsterdam
2000 »Opening of a wasteland«, Container Project Nicc, Brüssel

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009 »Détruire, disent-ils«, École des beaux-arts de Rennes
2008 6. Taipei Biennale
2006 27. São Paulo Biennale
2004 3. Liverpool Biennale
2000 »Scripted Spaces«, Witte de With, Rotterdam

> www.braakliggendterrein.nl