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Benjamin Bergmann, Beben

Benjamin Bergmann, »Beben«, 2006, Installationsansicht, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Courtesy: Künstler

benjamin bergmann

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»Parallelwelt«
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Geboren 1968 in Würzburg; lebt und arbeitet in München.
Ausbildung als Holzbildhauer und Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München.

Bergmann nutzt für seine Arbeiten sowohl Skulptur als auch die Mittel der Installation und des Theaters. Ihre manchmal bis ins Absurde reichende Erscheinung kann als Angriff auf gewohnte Wahrnehmungsmuster aufgefasst werden. Dabei ist der Betrachter in die – sehr raumgreifenden – Installationen eingebunden, bei denen oft sämtliche Einzelteile zu einem physisch erlebbaren Ganzen verschmelzen. So stellte Bergmann z.B. in seinem Werk »Beben« (2006, Abb.) beim Münchener Lenbachhaus einen roh gezimmerten, überdimensionalen, orangeroten Trichterlautsprecher (ca. 420 x 640 x 1300 cm) auf, der abends durch Neonröhren beleuchtet wurde. Das Innere des Megaphons war zugänglich und der Besucher tauchte tief in das reflektierende Rot ein. Zu jeder vollen Stunde ertönte aus dem Megaphon ein brummender Basston, der zwar nicht laut, aber physisch deutlich spürbar war. Von einer gegenüber aufgestellten Bank konnten Passanten die akustischen, optischen und physischen Resonanzen des Werks erleben.

Einzelausstellungen (Auswahl)
2009 Galerie Zink, Berlin
2005 Sprüth Magers Galerie, München
2004 ACC Galerie Weimar

Projekte (Auswahl)
2006 »Beben«,
Museumsplatz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009 »Der katholische Faktor in der zeitgenössischen Kunst«, Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz, Regensburg
2008 »tief unten tag hell«, Pinakothek der Moderne, München
2007 »Made in Germany«, Sprengel Museum, Hannover
2005 »Fraktale«, Palast der Republik, Berlin

Preise und Stipendien 2008 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn 2004 Dorothea von Stetten Kunstpreis 2003 USA Stipendium, Freistaat Bayern 2002 Postgraduiertenstipendium / Bayerischer Staatsförderpreis

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